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AdAge: Wie Googles Trackingverzicht die Branche beleben wird

Andrew Casale, President and CEO, Index Exchange

Die Werbebranche hat Angst vor Googles neuen Maßnahmen, die andere Ad-Tech-Player minimieren oder sogar vom Markt ausschließen könnten. Anfang dieser Woche kündigte der Suchmaschinen-Riese eine neue Strategie zur Einschränkung personalisierter Online-Werbung an, die das Trackingsystem von Google als Branchenstandard festigen und andere Akteure dazu zwingen könnte, auf dem Werbemarkt um verbleibende Reste zu kämpfen.

Google hat diese Woche einen Schlussstrich gezogen und ausdrücklich gesagt, dass sie sich von der personalisierten Werbetechnologie abwenden werden, die seit Jahrzehnten das Rückgrat der Internet-Werbebranche ist. Während einige dies als Gewinn für Verbraucher und Datenschutz ansehen, ist es für andere nur eine weitere Möglichkeit für Google, noch mehr Macht zu erlangen.

„Die Menschen sind ein wenig schockiert darüber, wie endgültig [Google] für ihre Zukunftsvision geworden ist“, sagt Andrew Frank, VP Research bei Gartner, einem Forschungsunternehmen. Er sagt, dass Googles übergroßer Einfluss (und Umsatz) in der Werbebranche die Ad-Tech-Player beim Aufbau ihrer eigenen Lösung unter Druck setzen könnte. „Der Umfang von Google ist so gigantisch groß, dass es, abgesehen von größeren Eingriffen der Regierung, unabhängig davon, was Google tut, nicht darauf ausgelegt ist, die Werbeeinnahmen zu verringern“, sagt Frank.

Google ist natürlich das größte Internet-Werbeunternehmen der Welt und verzeichnet im vierten Quartal einen Werbeumsatz von 46,20 Milliarden US-Dollar. Es besitzt ein umfangreiches Imperium, das von Android-Handys bis zu YouTube, dem Chrome-Webbrowser und mehr reicht. Aufgrund seiner marktbeherrschenden Stellung kann Googles Richtlinien die gesamte Branche betreffen.

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