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Business Insider: Die 18 angesagtesten Adtech-Unternehmen 2019

2019 musste sich die Adtech-Branche an neue Datenschutzgesetze und das sich schnell verändernde Media-Business anpassen.

Die wachsenden Datenschutzbedenken, das eingeläutete Ende des Cookies, der California Consumer Privacy Act (CCPA), Europas Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und Technologieriesen wie Apple und Google, die die Nutzung von Cookies durch Drittanbietern einschränken – diese zahlreichen Veränderungen haben viele Adtech-Unternehmen dazu gezwungen, ihre Einstellung gegenüber Vermarktern zu überdenken.

Amazons aufkeimendes Werbegeschäft schaffte ein neues Ökosystem E-Commerce-orientierter Dienstleister, die Vermarktern bei der Nutzung der Plattform helfen. Und Adtech-Firmen mussten sich an der Jagd auf die 70 Milliarden US-Dollar schweren Werbetöpfe des TV-Markts beteiligen.

Gleichzeitig ist es für Adtech-Unternehmen schwieriger geworden, Investoren zu finden, da diese nach nachhaltigen Geschäftsmodellen mit wiederkehrenden und diversifizierten Einnahmen suchen. Und weil Facebook, Google und Amazon etwa 70% der digitalen Werbebudgets kontrollieren, kämpfen die übrigen Adtech-Unternehmen um den Rest des Budgets.

Es ist daher kaum verwunderlich, dass 2019 ein Jahr der Konsolidierung war. Der Holding-Gigant Publicis kaufte Epsilon für 4,4 Milliarden US-Dollar. Firmen wie Dataxu und Placed wurden übernommen, während andere Firmen wie Sizmek, Nanigans und IgnitionOne stückweise verkauft wurden.

Je mehr große Unternehmen Adtech-Firmen übernehmen, desto schwieriger wird es für unabhängige Adtech-Unternehmen, sich im Wettbewerb zu behaupten, meint Karsten Weide, Program Vice President of Media and Entertainment bei IDC.

 „Das gesamte unabhängige Werbeökosystem ist in echten Schwierigkeiten – Unternehmen müssen sich diversifizieren“, sagte Weide.

 Wir haben eine Handvoll Unternehmen identifiziert, die am besten positioniert sind, um diese Herausforderungen zu überleben und im kommenden Jahr zu florieren.

Index Exchange: will Publishern bei der Umsetzung der Datenschutzbestimmungen helfen.

Star to know: Mike O’Sullivan, Vice President of Product

2019 Umsatz: zwischen 125 und 200 Millionen US-Dollar

Kommentar: Da Apple und Google streng darauf achten, wie Vermarkter Cookies von Drittanbietern für die Zielgruppenansprache verwenden, hilft Index Exchange den Publishern bei der Vorbereitung mit einem Fokus auf First-Party-Daten. Eine Möglichkeit ist ein Produkt namens Blackbird, mit dem User einen Opt-Out geben und ihre Datenschutzeinstellungen direkt auf den Plattformen der Publisher kontrollieren können. Index Exchange arbeitet auch mit LiveRamp zusammen, um die Publisherdaten mit First-Party-Daten abzugleichen. Erste Ergebnisse eines Tests zeigten, dass LiveRamp in der Lage war, täglich 100 Millionen Nutzer abzugleichen, die beim Laden einer Webseite acht Milliarden Bid Requests generierten.

 

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