Press

Onlinemarketing.de: Das war 2020: Unser Marketing-Jahresrückblick

2020 from Unsplash - Kelly Sikkema

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Wir lassen gemeinsam mit echten Marketing-Experten die vergangenen Monate Revue passieren und blicken zurück auf (fast) zwölf Monate voller spannender Entwicklungen im E-Commerce, auf Social Media oder in der Suchmaschinenoptimierung.

Riesige Hornissen, verheerende Brände in Australien und Kalifornien (USA), das Hin und Her um den Brexit, der rechtsextremistische Anschlag in Hanau, die Black-Lives-Matter-Proteste, die US-Präsidentschaftswahlen und natürlich – alles überschattend – die Coronapandemie: Das ist nur eine Auswahl der Ereignisse, die 2020 maßgelblich beeinflussten. Jetzt ist das Ausnahmejahr beinahe vorbei. Parallel zu den Geschehnissen weltweit entwickelte sich die Digitalbranche in einem rasanten Tempo weiter. Zeit also auch für uns, gemeinsam mit echten Branchenexperten einen Blick auf die Entwicklungen in der Marketing-Welt in den vergangen Monaten zu werfen.

Ein Fußball-Star schreibt Geschichte, das Ende der Third Party Cookies und ein neues Facebook-Design

Los ging das Jahr mit einem Rekord. Der Fußballer Christiano Ronaldo knackte als erster die 200-Millionen-Follower-Marke auf Instagram. Allerdings ergab eine Untersuchung von HypeAuditor, dass unter den Abonnenten des Stars auch viele Fake Accounts sind. Nicht gefälscht waren die Tests auf diversen Social-Media-Plattformen, die den Launch des Dark Modes unter anderem auf WhatsApp und Facebook ankündigten. Auch ein neues Facebook-Design kündigte sich an und wurde im März ausgerollt. TikTok testete ebenfalls Anfang des Jahres ein neues Design. Allerdings musste sich die Hype App mit zunehmender Popularität auch vermehrt mit Kritik bezüglich des Datenschutzes und der Moderationsrichtlinien auseinandersetzten. Daher eröffnete TikTok im März das erste Transparency Center in den USA.

Auch Google startete 2020 mit einem weitreichenden Update, das die Marketing-Branche in Aufregung versetzte. Am 4. Februar rollte Google ein SameSite Update für Chrome aus und forderte von Website-Betreibern eine Überarbeitung ihrer Cookie-Einstellungen. Zuvor kündigte Google bereits an, die Third Party Cookies ab 2022 obsolet zu machen. Die Branche reagierte Anfang des Jahres schockiert und prangerte den Suchmaschinenkonzern an. Katharina Wiegand, Interim Regional Managing Director, DACH & CEE bei Index Exchange, bewertete das geplante Ende der Third Party Cookies in der Rückschau wie folgt:

„Die Zusammenarbeit mit Index Exchange ist ein großer Schritt vorwärts in einer branchenweiten Zusammenarbeit, um eine bessere Alternative zu Third-Party-Cookies zu entwickeln“, sagte Jeff Green, CEO und Gründer von The Trade Desk.“ „Daraus resultierend ist der Einsatz von personenbezogenen Marketinglösungen in den Fokus gerückt. Die Branche ist dabei, das Ökosystem unter Berücksichtigung des Datenschutz und Consents der Konsumenten neu zu gestalten: netID, LiveRamp ATS und The Trade Desks Unified ID 2.0 sind nur drei beispielhafte Lösungsansätze, die einen Mehrwert für den Konsumenten, Werbetreibenden als auch Publisher ermöglichen sollen. Allen personenbezogenen Marketinglösungen ist gemein, dass sie eine Chance für die Adressierbarkeit von Werbung in einer cookie-unabhängigen Welt bieten.“
Katharina Wiegand – Interim Managing Director, DACH & CEE bei Index Exchange

Read More at Onlinemarketing.de